Nachweis von SARS-CoV-2 in Lebensmitteln/Wasser/Abwasser und in humanen Nasen-/Rachenabstrichen mittels Realtime-PCR

ÖHMI Analytik bietet den Nachweis von SARS-CoV-2 in Lebensmitteln/Wasser/Abwasser und in humanen Nasen-/Rachenabstrichen mittels Realtime-PCR an.

Schlachthöfe und fleischverarbeitenden Betriebe:
Aufgrund von verschiedenen massiven Infektionsgeschehen in Schlachthöfen und fleischverarbeitenden Betrieben müsse davon ausgegangen werden, dass größere Betriebe dieser Branche aufgrund der Mitarbeiterstruktur, der Arbeitsorganisation und der Arbeitssituation in der Produktion ein erhebliches Risiko für massenweise auftretende Infektionen innerhalb der Belegschaft bergen. Nach ersten wissenschaftlichen Einschätzungen ist davon auszugehen, dass unter Anderem die Belüftungsanlagen im Zusammenspiel mit der Luftkühlung ein besonderes Infektionsrisiko bergen.

Lebensmittel:
Derzeit gibt es keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert haben. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Wasser:
Das Coronavirus SARS-CoV-2 ähnelt anderen Coronaviren, für die gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Hinweise darauf, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 über Wasser übertragen wird, gibt es nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher nicht.

In Deutschland durchläuft das Trinkwasser einen mehrstufigen Reinigungsprozess. Dadurch ist das Trinkwasser sehr gut gegen Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt. Eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist daher nach Einschätzung des Umweltbundesamtes gemäß derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.

Abwasser:
Im Kampf gegen die Pandemie kann die Überwachung des Abwassers auf SARS-CoV-2 wertvolle Daten liefern. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der Corona-Erreger, der über den Kot von Infizierten im Abwasser landet, mit modernen molekularen Methoden wie PCR-Tests oder Genomsequenzierung in Kläranlagen identifizieren lässt. Rückschlüsse darüber, ob und welche Coronainfektionen in der Bevölkerung eines bestimmten Gebiets zu- oder abnehmen, erlauben die Konzentrationen des Virus in Abwasserproben.

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Quellen: UBA, BFR, BMEL, BMBF, MAGS NRW

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