zurückForschung und Entwicklung

 

Wir orientieren uns vorrangig an den Bedürfnissen der Kunden. Neue Aufgaben sind oftmals mit herkömmlichen Analyse-Methoden nicht optimal zu lösen. Eine Herausforderung für uns. Einer der wichtigsten Kundenwünsche ist es, die Ergebnisse immer schneller zur Verfügung zu stellen. ÖHMI entwickelt dafür neue Methoden der mikrobiologischen und chemischen Schnellanalytik, die es ermöglichen, in kürzester Zeit, teilweise bereits nach Stunden Ergebnisse vorzulegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gentechnik, die uns in Zukunft immer mehr beschäftigen wird. Wir beraten Sie in allen technologischen Fragen und unterstützen Sie bei der Entwicklung neuer Produkte und Technologien.

linie

Kurzbeschreibung zum FuE-Projekt

Reg.-Nr.: 1122/00

Kurztitel:
Einsatzmöglichkeiten der NIR-Technik zur Nährwertanalyse in Lebensmitteln

Laufzeit:
01.07.2000 bis 30.09.2002

Name und Anschrift der Forschungsstelle
ÖHMI Analytik GmbH Berliner Chaussee 66 39114 Magdeburg

Kurzfassung
(Problemstellung, Ergebnis, Schlußfolgerungen/wirtschaftliche Bedeutung)
Neben der Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen an ein Lebensmittel wird die Industrie immer stärker darauf Acht geben müssen, durch betriebsinterne Qualitätssicherungsmaßnahmen den Produktionsprozess so zu steuern, daß eine kontinuiertliche und dauerhaft hochwertige kontrollierte Produktqualität gewährleistet wird.

Die Absicherung der Qualität der Produkte und die Gewährleistung der Einhaltung vorgeschriebener Grenzwerte und Spezifikationen zum Schutz des Verbrauchers sind somit zwei der wichtigsten Aufgaben der Lebensmittelindustrie. Ein weiterer Wunsch besteht darin, durch schnellere Freigabe der Produkte die Lagerhaltung zu minimieren oder bei Nichteinhaltung der Qualitätsanforderungen von Mustern aus dem laufenden Prozeß schneller reagieren zu können, und damit die Fehlproduktion zu senken. Aus den genann-ten Gründen ist der Einsatz von Schnellmethoden unerläßlich. Die NIR-Technik ist ein Schnellverfahren, das eine Analyse mit minimalem Arbeits- und Zeitaufwand ermöglicht und ein breites Einsatzspektrum bietet.

Wichtig ist dabei insbesondere die Absicherung der Produktionsqualität im laufenden Prozess, aber auch im Endprodukt - nicht nur um der Forderung nach betrieblichen Eigenkontrollen gemäß Lebensmittelhygiene-Verordnung nachzukommen - sondern auch um große Produktionsverluste sowie Beanstandungen durch Kunden zu vermeiden bzw. so stark wie möglich einzuschränken. Der Schwerpunkt der chemischen Produktkontrolle liegt bei der sogenannten "kleinen" Nährwert-kennzeichnung, die die Parameter Wasser, Fett, Eiweiß, Asche, Ballaststoffe und evtl. Zuckeralko-hole beinhaltet. Da die Referenzverfahren (gemäß Amtlicher Sammlung an Untersuchungsverfah-ren nach § 35 LMBG) zeit- und kostenintensiv (Chemikalienaufwand/ Entsorgung) sind, ermöglichen diese nur eingeschränkt die schnelle Überwachung der Produktionsqualität.Die gleichzeitige Bestimmung der sechs Parameter Wasser, Fett, Eiweiß, Asche, Ballaststoffe und evtl. Zuckeralkohole mittels NIR-Technik ist nicht nur preisgünstig (keine Chemikalienaufwand), sondern auch wesentlich schneller (keine Probenaufarbeitung) als herkömmliche Analysen. Für die Messung im NIR ist bei festen Proben lediglich die Zerkleinerung des Materials in der Moulinette erforderlich. Anschließend gibt man die Proben in den Proben-Cup, Flüssigkeiten sowie pastöse Produkte werden mit dem "Dutch-Cup" mit Goldreflektor gemessen. Durch die Auswertesoftware "Sesame" werden alle ermittelten Analysenwerte, die vorher kalibriert wurden, unmittelbar nach der Spektrenaufnahme angezeigt.Verbundene Industriepartner, Ergebnistransfer in kleinere und mittlere Unternehmen

Schwan´s Food GmbH, Osterweddingen; Klemme GmbH, Eisleben; Fricopan Back GmbH, Immekath; allfein GmbH, Möckern; Hamker Feinkost, RogätzVeröffentlichungen/Patente

Internet: www.oehmi-analytik.de

linie

Reg.-Nr.: 160/00

Kurztitel:
Probenvorbereitung und Methodenentwicklung für die Analyse von Altholz

Laufzeit:
01.04.2000 - 31.12.2001

Name und Anschrift der Forschungsstelle
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg

Kurzfassung
(Problemstellung, Ergebnis, Schlussfolgerungen/wirtschaftliche Bedeutung)
Vor dem Hintergrund der kommenden "Verordnung über die Entsorgung von Altholz" sollten auf der Basis des damals vorhandenen LAGA-Entwurfs und des Entwurfs der Verordnung Untersuchungen angestellt werden, um eine den zu erwartenden Vorgaben angepaßte bzw. modifizierte Dienstleistung parat zu haben. Insbesondere sollten die bereits bekannten Analysen- und Probenaufbereitungsverfahren den Gegebenheiten des Holzes angepaßt bzw. neu entwickelt werden.

Unser Ziel sollte es sein, den Prozeß der Probenvorbereitung so zu optimieren, daß optimale Ergebnisse bei der Bestimmung der Metallgehalte mittels ICP-OES und AAS erzielt werden, um damit die Grundlage für richtige Entscheidungen bei unseren Geschäftspartnern zu schaffen. Im einzelnen sollte der im LAGA-Entwurf angegebenen Aufschluß mit Salpetersäure verglichen werden mit verschiedenen Aufschlüssen in der Mikrowelle.

Die Probenvorbereitung umfasste die Trocknung, Mahlung und Siebung. Es zeigte sich, dass eine starke Abweichung der Meßergebnisse in Bezug auf die verwendete Korngröße zu beobachten ist. Durch Verwendung des 2 mm gesiebten Materials wurden zu niedrige Werte ermittelt. Nur durch eine anteilige Mischung wurde es möglich, eine der Proben entsprechende Erfassung der einzelnen Elementkonzentrationen zu gewährleisten.

Zu bemerken ist, daß für beide Aufschlußmethoden vergleichbare Ergebnisse für die Wiederfindung der Elemente Quecksilber und Arsen erhalten wurden. Unter Verwendung der Mikrowellentechnik wurden jedoch etwas höhere Werte ermittelt als durch den Aufschluß mit reiner Salpetersäure. Zur Ermittlung der ICP-Elemente wurde eine eigene Methode am ICP entwickelt.

Für die Parameter Fluor, Chlor, PCP, Stickstoff und PAK wurden Optimierungen bei der Bestimmung vorgenommen und Validierungsparameter ermittelt.

Verbundene Industriepartner, Ergebnistransfer in kleinere und mittlere Unternehmen Entsorgungsbranche und Recyclingbetriebe

linie

IB-REG-Nr. :0504/00126

Kurztitel:
Entwicklung einer Methode zum Nachweis von unerwünschten Kreuzkontaminationen mit allergenen Materialien in Lebensmitteln

Ziel:
Entwicklung einer Methode für die Lebensmittelhersteller, um Rückstände allergener Materialien im Betrieb nachzuweisen und Kreuzkontaminationen zu vermeiden

Laufzeit: 01.Januar 2006 – 31. Dezember 2007

Ergebnisse:
- Entwicklung einer Methode zum Nachweis der Kreuzkontamination bestehend aus Risikobewertung, Probennahmeanweisung und PCR/Elisa-Analytik
- Anwendung im Beispielbetrieb incl. Veränderung technologischer Abläufe
- Modifikation der Aufarbeitungsmethode zum Nachweis von Sojaprodukten mittels PCR und Elisa

linie

IB-Reg-Nr:08004/00040

Kurztitel:
Quantifizierung von Präbiotika in verschiedenen Lebensmittelgruppen

Ziel:
Entwicklung einer Methode zum Nachweis und zur schnellen Quantifizierung von Präbiotika in verschiedenen Lebensmittelgruppen

Laufzeit:
01.Januar 2008 – 31.Dezember 2009

Ergebnisse:
Ausgangspunkt des vorliegenden Projektes ist das amtliche Untersuchungsverfahren Methode ASU L00.00-94 zur Bestimmung von Inulin in Lebensmitteln nach § 64 LFGB. Es sollte geprüft werden, ob die NIR-Technik anstatt der bislang eingesetzte Referenzmethode zur Inulinbestimmung angewendet werden kann. Ziel dieser Arbeit war es, die NIR-Technik zur quantitativen Bestimmung von Inulin in verschiedenen Lebensmittelgruppen einzusetzen.Mit Hilfe der neu entwickelten Applikation sollte es möglich sein, Lebensmittelproben der verschiedenen Lebensmittelgruppen zu untersuchen, bei denen sich der Inulingehalt innerhalb des zu erwartenden Inulin-Merkmalsbereiches, von ca. 0,2 % bis ca. 10 %, befindet. Die Erstellung der verschiedenen Inulin-Kalibrationen hat gezeigt, dass die Kalibrationen jeweils einen Merkmalsbereich von 0,2 % bis 10 % abgedeckt werden. Zur quantitativen Bestimmung von Inulin ist es demnach möglich, die NIR-Spektroskopie anstatt des herkömmlichen Untersuchungsverfahrens einzusetzen. Der Vorteil der NIR-Methodik besteht darin, dass der Zeitbedarf zum Erhalt der Analyseergebnisse signifikant gesenkt ist. Aufwendige Probenvorbereitungen sind nicht mehr erforderlich. Neben der signifikanten Senkung der Analysekosten werden auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt.

linie

Reg.-Nr.: 0804/00113

Kurztitel:
Methodenentwicklung zum Nachweis der Verfälschung kaltgepresster Speiseöle

Laufzeit:
01.01.2009 bis 31.12.2010

Name und Anschrift der Forschungsstelle
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg

Kurzfassung
(Problemstellung, Ergebnis, Schlussfolgerungen, wirtschaftliche) Bedeutung)Kaltgepresste Speiseöle geraten zunehmend in Verdacht, wertgemindert zu sein. Durch thermische Behandlung wird versucht, aus minderwertigeren Ölen Qualitäten zu erzeugen, die nur aus auserlesenen Rohstoffen durch Kaltpressverfahren hergestellt werden können. Derartige Verfahrensweisen kommen einer Verbrauchertäuschung gleich und sind nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch nicht für den Verzehr geeignet.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Analysenmethoden zu entwickeln, mit denen die Qualität kaltgepresster Pflanzenölebestimmt und eine unzulässige Wärmebehandlung bei der Herstellung mit Sicherheit nachgewiesen werden kann. Hierzu werden zunächst geeignete Probenaufarbeitungsmethoden entwickelt und die folgenden Pflanzenpigmente (Chlorophylle, Carotinoide, Glyceride) anschließend mittels chromatographischer Verfahren (GC & HPLC) analysiert.

Im Vergleich zu den untersuchten kaltgepressten Pflanzenölen aus Oliven-, Raps- und Sonnenblumensamen resultieren für alle wärmebehandelten Speiseöle deutlich niedrigere Konzentrationen an Carotinoiden und Chlorophyllen. Für wärmebehandelte Olivenöle konnte weiterhin eine andere Isomerenzusammensetzung der Diglyceride bestimmt werden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Verfälschung kaltgepresster Speiseöle mit den entwickelten Methoden nachweisbar.

Verbundene Industriepartner, Ergebnistransfer in kleinere und mittlere Unternehmen
Lebensmittelbranche, Lebensmitteleinzelhandel

linie

Reg.-Nr.: 1104/00027

Kurztitel:
Erarbeitung einer Schnellmethode zum Quantifizierung verschiedener Kohlenhydratpolymere

Ziel:
Entwicklung eines Schnellverfahrens zur Quantifizierung von Kohlenhydratpolymeren

Laufzeit:
01.04.2011 – 31.03.2013

Name und Anschrift der Forschungsstelle
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg 

Ergebnisse:
Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Lebensmittelgruppen und der stark schwankenden Gehalte an polymeren Kohlenhydraten zu einzelnen Lebensmitteln der jeweiligen Erzeugnisklasse wurde im Rahmen des Projektes für jede Erzeugnisgruppe eine gesonderte Kalibration mittels NIR-Technik erstellt. Die jeweils erarbeiteten Kalibrationen umfassen den für Lebensmittel im Allgemeinen üblichen Gehaltsbereich an polymeren Kohlenhydraten von ca. 1,5 – 10%. Im Rahmen des Projektes konnten Kalibrationen mit einem Korrelationskoeffizienten > 0,96 erarbeitet werden. Die Bestimmung des Anteils an polymeren Kohlenhydraten kann mit Hilfe der erarbeiteten NIR-Methodik innerhalb von wenigen Minuten analysiert werden und bringt damit einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber herkömmlichen, langwierigen nasschemischen Verfahren mit sich.

linie

Vorgangsnummer: ZS/2015/04/603132

Kurztitel:
Neue Analytik für Abwasser hinsichtlich des Gewässerschutzes

Ziel:
Entwicklung neuer Analysen für Wasser und Abwasser speziell aus der Sicht des Umweltschutzes (zum Beispiel Akrylphenole, Mikroschadstoffe, Antibiotika)

Laufzeit:
1.7.2015 - 30.6.2017

Name und Anschrift der Forschungsstelle:
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg

 

Entwicklung neuer Analysen für Wasser und Abwasser

 

linie

Titel: 
"Autonomes Funknetzwerk zur Verbindung verteilter Datenquellen und Sensoren als Dokumentations- und Kontrollsystem im Bereich der hygienischen und chemischen Qualitätskontrollen in der Immobilienwirtschaft"

Laufzeit: 
01.11.2016 - 30.9.2017

Name und Anschrift der Forschungsstelle:
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg

 

EFRE klein

 

linie

Vorgangsnummer: ZS/2015/10/63282

Titel:
"Investition zum Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte"

Investition zum Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte: Mit Hilfe der Förderung investiert die ÖHMI Analytik GmbH in neueste und innovative Laborgeräte, um die Angebotspalette an Dienstleistungen für den Kundenstamm auszubauen.

Laufzeit:
01.01.2016 - 31.12.2016

Name und Anschrift der Forschungsstelle:
ÖHMI Analytik GmbH, Berliner Chaussee 66, 39114 Magdeburg

EFRE klein

EFRE
ÖHMI Analytik GmbH
ÖHMI Analytik GmbH